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Die Verdauung des Hundes im Überblick

von Frostfutter Perleberg

Die Gesundheit deines Hundes ist abhängig von vielen Faktoren. Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu einem gesunden und glücklichen Hundeleben leistet die Verdauung. Sie fängt schon mit der Nahrungsaufnahme an, denn das aufgenommene Futter legt den Grundstein für die weitere Verdauung und die Vorgänge im Magen-Darm-Trakt deines Schützlings. In diesem Blogbeitrag möchten wir dir einen Überblick über die Verdauung deines Hundes geben und zusammenfassend erklären, was genau in deinem Hund passiert.

Die Verdauung beginnt im Maul

Genau wie alle anderen Karnivoren und sein naher Verwandter, der Wolf, hat auch der Hund ein auf Beutefang ausgerichtetes Gebiss. Die kräftigen Eckzähne (auch Fangzähne genannt) im vorderen Teil des Kiefers dienen dazu, die Beute zu greifen, festzuhalten und anschließend davon große Fleischstücke abzureißen.

Die weiter hinten liegenden Backenzähne ermöglichen es Dank der kräftigen Kiefermuskulatur Fleisch und Knochen durchzubeißen, bevor die Nahrung mit den Reiszähnen grob zerkaut wird. Am Knochen befindliche Fleischreste können schließlich mit den in der Front des Kiefers liegenden Schneidezähnen abgeschabt werden.

Anders als Pflanzenfresser sind Hunde nicht in der Lage, ihre Nahrung zu zermahlen oder durch Speichel zu fermentieren. Die Speichelproduktion des Hundes ist vergleichsweise gering, weshalb der Speichel – welcher ohnehin nur wenige Verdauungsenzyme enthält – lediglich dazu dient, die aufgenommene Nahrung zu umhüllen, damit sie leichter zum Ort der eigentlichen Verdauung gelangen kann.

Die Enzymatische Verdauung im Magen-Darm-Trakt

Nachdem die Nahrung im Maul vorverarbeitet wurde, gelangt sie durch die Speiseröhre in den Magen, was weniger als fünf Sekunden dauert. Dort wird sie mit Verdauungssäften und Salzsäure vermengt, welche von der Magenschleimhaut abgesondert wird. Auf diese Weise wird die enzymatische Verarbeitung eingeleitet.

Enzyme dienen in erster Linie dazu, die einzelnen Bestandteile der Nahrung so lange aufzubrechen, bis sie klein genug sind, um von den Darmwänden des Dünndarms aufgenommen zu werden und den Körper so mit allen lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Beim Hund beginnt diese enzymatische Verdauung erst im Magen und nicht wie beim Menschen bereits durch den Speichel im Mund. Im Vergleich zum Menschen enthalten die Verdauungssäfte im Hundemagen aber auch zehnmal so viel Salzsäure, was die Verarbeitung trotzdem sehr effektiv macht. Außerdem werden mit Hilfe der starken Magensäure gefährliche Mikroorganismen wie Bakterien und Viren abgetötet.

Der sogenannte Sackmagen eines Karnivoren ist deutlich größer als der eines Pflanzenfressers. Dies liegt daran, dass Fleischfresser in freier Wildbahn meist eine große Menge an Nahrung auf einmal zu sich nehmen. Ein gesunder, erwachsener Hund könnte daher gut nur einmal am Tag gefüttert werden. Bei zwei bis drei kleineren Rationen sinkt jedoch die Gefahr einer Magendrehung, weshalb sich diese Aufteilung bewährt hat.

Abschließende Verarbeitung im Darm

Vom Magen gelangt der Nahrungsbrei zunächst in den Zwölffinger-, dann in den Dünn- und anschließend in den Dickdarm. Damit die aggressive Salzsäure aus dem Magen keine Schäden im Darm anrichten kann, bildet die Bauchspeicheldrüse Natriumcarbonat aus, welches die Salzsäure neutralisiert. Am Ende des Dickdarms werden schließlich alle unverdaulichen Nahrungsreste ausgeschieden. Dabei gilt die Faustformel: je weniger Output beim Hund, desto besser wurde die Nahrung verwertet.

Da der Darm eines Hundes im Verhältnis zu seiner Körpergröße recht kurz ist, können Kohlenhydrate nur schwer verdaut werden – die Nahrung befindet sich dafür einfach schlichtweg nicht lange genug im Darm. Gleichzeitig bildet der Hund beim Konsum von Getreide weniger Magensäfte aus, als beim Fleischkonsum. Trotz der wesentlich leistungsstärkeren Verdauungsenzyme kann pflanzliche Nahrung von Karnivoren daher nicht komplett aufgeschlossen werden. Dies beweist einmal mehr, dass Hunde nicht für den hohen Getreideanteil vieler Fertigfutter-Sorten gemacht sind.

Unser Tipp

Um pflanzliche Bestandteile für Hunde besser verdaulich zu machen, gibt es jedoch einen einfachen Tipp: Obst, Gemüse und Getreide immer gekocht oder püriert verfüttern. Durch diese Verarbeitungsschritte werden die Zellwände aufgebrochen, was die Kost verdaulicher und leichter verwertbar macht. Noch einfacher geht es nur mit unseren Frostfutter Perleberg Flocken- oder Gemüse-Mixen.

Wir hoffen, dass wir dir hiermit einen groben Überblick über die Verdauung deines Hundes geben konnten und du verstehst, warum eine artgerechte Ernährung mit einem hohem Fleischanteil für Hunde so wichtig ist. Wenn du noch mehr über die Verdauung des Hundes erfahren möchtest, dann kannst du die einzelnen Verlinkungen im Text durchstöbern oder bei uns im Blog unter der Kategorie Ernährung & Gesundheit nachlesen, was es alles noch Wissenswertes zu erfahren gibt.

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