STARTHILFE für einen problemlosen BARF-Einstieg

STARTHILFE für einen problemlosen BARF-Einstieg

Lieber Hundebesitzer,

Sie möchten zukünftig Ihren Liebling ausgewogen und gesund nach der BARF-Methode ernähren, wissen aber noch nicht genau wie?

Dann habe ich einige Tipps für Sie:

Tipp 1: Futterumstellung

Die Umstellung von einem kommerziellen Futter auf die BARF-Methode ist meistens unkompliziert, wenn Sie die BARF-Rationen nur kontinuierlich steigern. Geben Sie zwei Wochen lang jeden Tag etwas mehr rohes Fleisch über das vorher verwendete Futter und ersetzen so nach und nach eine komplette Mahlzeit.

Tipp 2: Anzahl und Größe der Mahlzeiten

Generell gilt, dass ein ausgewachsener Hund ca. 2 % seines Körpergewichtes als Tagesration erhält, aufgeteilt in zwei Mahlzeiten. Ein Welpe hat mehr Nahrungsbedarf: Abhängig von Rasse, Aktivität und Lebensmonat erhält ein junges Tier täglich zwischen 4 und 10 % seines Körpergewichtes.

Tipp 3: Zusammensetzung und Zubereitung der Tagesration

Eine Tagesration sollte zu 80 % aus Fleisch und zu 20 % aus pflanzlichen Stoffen bestehen. Während Obst und saisonales Gemüse vor der Fütterung gekocht werden müssen, wird Fleisch roh verfüttert.

Tipp 3: Aufteilung der wöchentlichen Fleischration

Eine ausgewogene BARF-Ernährung sieht die Fütterung verschiedener Fleischarten vor. Die wöchentliche Fleischration sollte wie folgt aufgeteilt sein: 50 % Muskelfleisch, 20 % Pansen oder Blättermagen, 15 % Innereien und 15 % fleischige Knochen.

Tipp 4: Nahrungsergänzungsmittel

Wenn Sie keine Knochen füttern möchten, sollten Sie bei der BARF-Ernährung ein Mineralfutter verwenden, um Ihren Schützling mit ausreichend Kalzium zu versorgen. Ideal hierfür geeignet ist z. B. das BARF-Perle-MineralVit. Ebenfalls sollten Sie täglich essenzielle Fettsäuren über das Futter geben, z. B. das BARF-Perle Öl1 oder das BARF-Perle Öl2.

Tipp 5: Unser BARF-Rechner

Auf unserer Homepage finden Sie einen BARF-Rechner: Dort können Sie individuelle Angaben zu Ihrem Hund eingeben (Größe, Alter, Aktivität etc.) und erhalten einen Vorschlag zur Aufteilung der einzelnen Nahrungsmittel. Aber wie bei jeder Statistik ist Vorsicht geboten! Jeder Hund ist ein Individuum und verwertet die angebotene Nahrung anders. Grundregel ist, dass man die Rippen gut fühlen, aber nicht sehen sollte!

Das BARFEN macht zwar etwas mehr Arbeit als kommerzielles Futter, aber Ihr Hund wird es Ihnen sicherlich danken! Denn eine BARF-Ernährung ist eine gesunde und artgerechte Ernährung, die Ihren Schützling mit wirklich allem versorgt, was er braucht.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren der BARF-Methode und stehe Ihnen gern für weitere Fragen zur Verfügung!

Ihre Dr. Christiane Klemt
 

Barfen

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