FRAGE:
Guten Tag Frau Klemt,
zwei Fragegruppen hätte ich bitte: zum einen bekomme ich Sonntag einen 9 Wochen alten Mischlingswelpen, der derzeit 1,1 kg wiegt und laut Schätzung der Pflegefamilie nicht schwerer als ca. 10 kg werden wird. Welche Futtermenge müsste ich denn für ihn einplanen? Die Empfehlung von x Prozent pro kg Körpergewicht wird für einen Welpen vermutlich nicht passend sein. Sollte ich zusätzlich Gemüse oder Obst oder Flocken ins Futter mischen, wenn ja, welche Sorten und in etwa welche Mengen?

Zum anderen habe ich zwei Kater, von denen einer einmal täglich ein Stück Herzfleisch bekommt. Der andere schaut angeekelt weg :-( Kater Nr. 1 würde ich gerne die Auswahl vergrößern, wobei es in den Katzenpaketen leider nur 500gr-Mengen gibt, die er so schnell gar nicht auffressen kann. Gibt es eine sinnige Kombinationsmöglichkeit, das Hunde-Welpenfutter mit dem Katerfutter zu verbinden? Und sollte ich dem Kater noch etwas zusätzlich ins Essen mischen? Interessant wäre für mich auch die Frage, ob eine Kombifütterung von hochwertigem Trockenfutter an einigen Tagen die Woche mit Frischfütterung an anderen kombinierbar wäre? An Trofu für den Hund habe ich Nutrivet Growth & Nutrients im Auge - getreidefrei, niedriger Rohfaser- und Aschegehalt, hoher Fleischanteil.

ANTWORT:
Sehr geehrte Frau K.,
vielen Dank für Ihre Anfrage, erst einmal herzliche Glückwünsche zum Welpen. Auch bei einem Welpen sollte man vom tatsächlichen Körpergewicht als Berechnungsgrundlage für die Tagesration ausgehen. Der Bedarf ist aber entsprechend höher, man rechnet je nach Aktivität 4 – 6 % des aktuellen Körpergewichtes. Dadurch dass der Welpe wächst, sich also auch die Menge erhöht, wird der Mehrbedarf an Mineralien, Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen also immer aktuell angeglichen. Ich würde bei einem Welpen erst einmal zwei verschiedene Fleischsorten anbieten.

Er muss ja zunächst die sogenannte“ orale Toleranz“ ausbilden, d.h. fremde Eiweiße nicht als fremd erkennen und somit mit einer Immunantwort zu reagieren, lernen. Gut eignet sich das Produkt „Huhn“, da hier Knorpel und Knochen sehr fein gewolft sind und somit auch die Mineralstoffversorgung gewährleistet ist. 20 % der Tagesration sollten Gemüse, Obst, Nudeln, Reis oder Kartoffeln sein. Auch hier würde ich die Vielfalt nicht zu groß wählen, sondern nach und nach das Angebot erweitern, mit Möhren und Kartoffeln beginnen.

Diese müssen natürlich erst thermisch aufgeschlossen werden, sprich abgekocht, damit der Hund die Inhaltsstoffe verwerten kann. Weiter Zusätze sollten Öle, (wichtig für die Aufnahme von Vitaminen und Aufbau des Immunsystems, für Haut und Haar), ein vitaminisiertes Mineralfutter und Grünlipp-Muschelextrakt sein. Im Fleisch ist in allen Sorten mehr Phophat als Calcium enthalten, der Hund und auch die Katze benötigen jedoch auf der einen Seite viel Calcium (kann nicht über die Aufnahme von Fleisch gedeckt werden) und ein Verhältnis von C: P, dass dem im Fleisch enthaltenen nicht entspricht. Deswegen ist die Ergänzung durch Mineralien besonders wichtig.

Nun zu der 2. Anfrage bezüglich der Katzenportionen: Da bei uns direkt nach der Schlachtung die Produkte sofort portioniert eingefroren werden, sind diese konkurrenzlos frisch. Andere Anbieter kaufen bei uns die gefrorene Ware in Blöcken und portionieren sie dann selbst nach einem Auftauprozess. Das heißt, dass Sie ruhig die aufgetaute Ware nochmals bedarfsgerecht aufteilen und nochmals einfrieren können! Selbstverständlich können Sie auch die gleichen Produkte für den Welpen und den Kater teilen.

Das letzte Aktionspaket richtete sich ja auch an kleine Hunde und Katzen. Wir sind uns aber bewusst, dass der Bedarf an kleineren Packungen vorhanden ist und planen auch eine Änderung! Eine Kombi-Fütterung, also „Halb-BARFen“, wird von eingeschworenen Barfern ja vehement abgelehnt, durch meine zahlreichen Kontakte hier, habe ich aber nur positive Rückmeldungen erhalten. Probieren Sie es aus, ob Ihr Hund es verträgt, ich sehe darin keine Probleme!



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